Junge Skalare wie aus dem Bilderbuch

Tag 71 [02.08.2018]

Nun sind meine Babys gut zwei Monate alt und entwickeln sich weiterhin prächtig. Ihre Körper haben jetzt durchschnittlich die Größe eines Zwei-Euro-Stücks, zuzüglich Flossen versteht sich. Sie sind  recht schlank – scheinbar konzentrieren sie sich noch immer auf das Längenwachstum – sehen aber nicht  knochig oder dürr aus. Ich sage das deshalb, weil junge Skalare in Verkaufsbecken oftmals so dürr und abgemagert aussehen.

Durch die Aufzucht meiner kleinen Skalare habe ich überhaupt erstmals ein Gefühl dafür bekommen, wie jung die Fische in den Becken verschiedener Zoohandlungen eigentlich noch sind. Wenn ich mir überlege, was die Tierchen zu diesem Zeitpunkt dann schon alles hinter sich haben und wie sparsam sie dann bereits ernährt werden, wundert mich nicht, dass sie oft gar nicht richtig groß werden.

Ich füttere meine Skallies auch jetzt noch 5-6 Mal am Tag und noch immer bekommen sie ganz viel Lebendfutter, vor allem Artemianauplien. Wie sollen sie denn sonst auch wachsen und sich gescheit entwickeln?

Allerdings stellt mich genau das auch vor ein kleines Problem. Meine verwöhnte Bande möchte nämlich weder Flockenfutter noch Granulat fressen. Auf getrocknete Mückenlarven können wir uns einigen, zu mehr Kompromissen ist man allerdings derzeit nicht bereit. Deshalb mein Tipp: Junge Skalare frühzeitig – parallel zu Lebendfutter – auch an herkömmliches Futter gewöhnen.

Heute gibt es nochmal einen kleinen Videoclip. So, wie auf dem Video zu sehen, verhalten sich die Skallies, sobald sie mich erblickt haben. Ich hatte das an anderer Stelle bereits mal erwähnt. Vielleicht könnt ihr euch so annähernd vorstellen, welch Herausforderung ein scharfes Foto der kleinen Bettler darstellt.

Tag 79 [10.08.2018]

Die Körper der Kleinen werden in ihrer Grundfarbe immer heller und kommen der Färbung der Elterntiere zunehmend näher. Insbesondere in der Rückenflosse sieht man einen sehr ausgeprägten Rotstich. Ich bin gespannt, wann sich dieser verlieren wird.

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